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DHfK Matrikel 1974-1978 Treffen am 20.09.2008

30 Jahre sind vergangen, seit die Absolventen des Matrikel 1974-1978 die Urkunde für einen erfolgreichen Diplom-Abschluss (à Diplomsportlehrer) an der ehemaligen Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig/Sachsen erhalten haben. Dieses Jubiläum wurde gebührend gefeiert. Es wurde fröhlich der überwiegend schönen Jahre des Studiums gedacht, Erinnerungen an die „geliebten“ SeminarleiterInnen und Lehrkräfte wachgerufen, witzige Erlebnisse nochmals erörtert und ab und zu auch über den einen oder anderen ehemaligen Kommilitonen gelacht. Erinnerungs-Utensilien wie Fotos, Urkunden, Seminarchroniken wurden im Vorfeld von Karin Knoll gesammelt, die daraus einen kleinen "Bilder-Vortrag" bastelte. Auch wurden aus dem gegebenen Anlass Seminar-Shirts, Auszeichnungen angelegt und natürlich auch Seminarpempel etc. mitgeführt! Das bewährte Vorbereitungs-Kollektiv (heute auch Team genannt!) um Uli, Karin und Christian hatte keine Mühen gescheut, wieder einen unvergesslichen Tag für alle TeilnehmerInnen zu organisieren. Wann und wo: Samstag, 20. September 2008 13.00-15.00 Uhr Anreise: Sportschule "Egidius Braun" Leipzig (Kaffee und Kuchen zur Begrüßung) 16.00 Uhr Abfahrt zu einer geführten Stadtrundfahrt (Bus) durch Leipzig (ca. 2 Stunden) 19.00 Uhr Abendbrot-Buffet in der Gaststätte der Sportschule ab 20.00 Uhr Unterhaltung, Kultur, Musik und Tanz (no limit)
 

DHfK Matrikel 1978-1982 Treffen am 29.09.2007

Diesmal fand das Traditionstreffen "25 Jahre Sportdiplom" im berühmt berüchtigten "Altbau" statt. Es waren nicht so viele Gäste wie erhofft gekommen (Teilnehmer)
- aber, wer nicht da war, hat etwas verpasst. Der Hausmeister des heute von der AOK bewohnten ehemaligen DHfK-Internats ließ sich zu einer kleinen Hausführung überreden. Ehrlich gesagt, die Schalterhalle in der ersten Etage erinnert mitnichten an das italienische Flair der Plattform-Tage und man kann sich heute nur noch schwer vorstellen, dass hier tausende Leipziger Studenten den berühmten Fasching der DHfK zelebrierten - aber das ist der Lauf der Dinge. Da Wochende war - und in den Büros nicht gearbeitet wurde - durften einige sogar in ihre ehemaligen "Studentenbuden" hineingehen .... Da wurden dann doch Erinnerungen wach. Das von Frau Leubecher mit viel Liebe zubereitete und aufgebaute Buffet bildete den gelungenen Auftakt zu einem Abend an dem viel geredet wurde so dass Harry Krause, der aus Rostock extra mit schwerem Disco-Gerät angereist war gar nicht so richtig zum Zuge kam - die Tanzwütigen fanden dies schade - aber es wurde halt auch so nicht langweilig. Für das 30 - Jahre Treffen gibt es da schon einen "Geheimplan".
 

50 Jahre SC DHfK - Festveranstaltung auf dem Gelände der DHfK. (2004)

Gänsehaut - Feeling bei den über 1.200 Gästen in der Ernst-Grube-Halle der Uni-Sportfakultät: Als die Bilder vom Gold-Triumph der beiden Kanuten Christian Gille und Tomasz Wylenzek über die Leinwand flimmerten, gab es Szenenapplaus. Als ob das Rennen gerade live übertragen wurde! Doch zumindest einer der beiden Helden war unter den Feiernden der SC DHfK-Party: Christian Gille genoss das Bad in der Menge.
Und viele Athleten von einst und heute genossen die Party. In Bildern, Geschichten und Reportagen ließen Moderator Walter Weitz und die Gastgeber vom SC DHfK fünfzig Jahre "Club" Revue passieren. Oberbürgermeister Wolfgang Tiefensee und Uni-Sport-Dekan Jürgen Krug steuerten in ihren Grußworten Komplimente und Nachdenkliches bei. Erfolgreiche Sportler von einst zeigten, dass sie genau so fit sind, wie in ihren besten Sportlerzeiten, auch wenn ein paar Fältchen oder graue Haare dazugekommen sind. Auf der Bühne, an den Tischen und am Buffet: das Who is who des Leipziger Sports. Von Täve Schur über die frühen Kanu-Asse Günter Merkel und Dieter Krause, den Ruder-Goldvierer mit Siegfried Brietzke, Wolfgang Mager, Andreas Decker und Stefan Semmler bis hin zu Anett Schuck, Kristin Otto und Jens Lehmann. Der Dank des Vereins galt auch den zahlreichen Förderern. Als "Sponsor der ersten Stunde" wurde stellvertretend für all die Partner aus der Wirtschaft, Wolfgang Weinhardt, der langjährige Chef des Peugeot-Autohauses an der Wittenberger Straße geehrt. Auch die Reudnitzer Brauerei, die Leipziger Sparkasse, die Stadtwerke, die Kommunalen Wasserwerke und die AOK Sachsen sind an dieser Stelle zu nennen.
Es war ein Klassentreffen und eine Show des aktuellen Sports beim SC DHfK zugleich: Die alten Haudegen wurden ebenso gewürdigt, wie die Olympiateilnehmer von Athen und ihre Trainer. Von den Athen-Startern standen Christian Gille, Janina-Kristin Götz und Heike Fischer auf der Bühne. Für Uwe Fischer gab's die goldene Ehrennadel des Vereins. Für Ihn und die beiden Trainerkollegen Kay Vesely ( Kanurennsport) und Jirka Letzin (Schwimmen) eine Mega-Flasche Schampus.
Noch ein großer Sieg für Täve
Bei der Wahl zum populärsten DHfK-Sportler aller Zeiten machte Radsport-Idol Täve Schur das Rennen der anwesenden Gäste beim Vereins-Jubliäum. Obwohl auch Kristin Otto, mit sechs Goldmedaillen erfolgreichste Olympionikin des Vereins, zur engeren Wahl gehörte, führte an Täve kein Weg vorbei! Der zeigte sich auf der Bühne so engagiert, wie eh und je: "Wir Alten werden noch gebraucht!" Während Kristin Otto ein paar nachdenkliche Worte einstreute: "Auf dem Weg hierher bin ich am Sportforum vorbei gekommen. Schade, dass das Schwimmstadion jetzt abgerissen wird!"
Die Brücke von der Gegenwart in die Zukunft schlug die Abteilung Wasserspringen: Heike Fischer und Tobias Schellenberg übernahmen die erste Sportler-Patenschaft des Vereins für den Nachwuchs-Springer Tobias Köthe. Der will 2008 in Peking die olympischen Traditionen des Vereins fortsetzen. Das Ramada-Treff-Hotel als Unterstützer der Patenschaft steuerte 4 x 300 Euro bei - für die vier Jahre bis zu den Sommerspielen in China. (Bilder)
 

11.09.2003 Pressemitteilung Universität Leipzig
Rückkehr sportlicher Berühmtheiten
Absolvententreffen zum 50-jährigen Jubiläum des DHfK-Fernstudiums


Am 13. September 2003 fand an der Sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig aus Anlass der Gründung des Fernstudiums an der DHfK vor 50 Jahren ein Absolvententreffen in Form eines Symposiums statt. Zu den über 4000 Absolventen dieser Einrichtung zählten so berühmte Sportler bzw. Trainer wie Jochen Schümann (Segeln), Jutta Müller (Eiskunstlauf), Henry Maske (Boxen), Eduard Geyer (Fußball), Reinhard Heß (Skispringen), Waldemar Cierpinski (Leichtathletik), "Täve" Schur (Radsport) oder Frank Ullrich (Biathlon).Dieses Fernstudium stellte seinerzeit für aktive Leistungssportler eine fast ideale Möglichkeit dar, die sportliche Karriere und die berufliche Ausbildung parallel zu absolvieren. Galt dies vor allem für die 70er und 80er Jahre, wurde die Einrichtung in den Anfangsjahren nach 1953 vor allem von Sportlehrern und Trainern im Sinne einer berufsbegleitenden Weiterbildung genutzt. Auf dem Symposium (16.30 bis 18 Uhr) im Großen Hörsaal der Sportwissenschaftlichen Fakultät waren neben dem Festvortrag "Das Fernstudium an der DHfK" von Dr. Eckart Henker, dem letzten Direktor des Fernstudiums, Grußworte vom Dekan der Sportwissenschaftlichen Fakultät, Prof. Dr. Jürgen Krug, und aus der Olympiabewerberstadt Leipzig zu hören. Prof. Krug konnte darauf verweisen, dass ein Studium der Sportwissenschaft in Leipzig nach wie vor hoch im Kurs steht. Allein in diesem Sommer haben sich rund 800 Bewerber an der Fakultät um einen Studienplatz bemüht. Und fortgeführt wurde auch die Tradition der internationalen Trainerausbildung, bei der pro Jahr etwa 100 Studenten, vornehmlich aus Ländern der Dritten Welt, mit neuesten Erkenntnissen auf dem Gebiet der Sportwissenschaft auf die Aufgaben in ihren Ländern vorbereitet werden. Vor dem Symposium, zu dem auch eine interessante Informationsbroschüre vorgelegt wurde, hatten die Teilnehmer des Treffens Gelegenheit (14.30 Uhr), Sport- und Studienstätten zu besichtigen. Die Erinnerung galt freilich nicht nur den alten Orten, sondern - bei Fernstudenten insbesondere - jenen weithin geschätzten Lehrbüchern wie "Funktionelle Anatomie" von Tittel, "Bewegungslehre" von Meinel und Schnabel, "Biomechanik sportlicher Bewegungen" von Hochmuth oder "Trainingslehre" von Harre. Nicht zuletzt durch diese Klassiker-Reihe hat die DHfK ihren weltweiten Ruf begründet.

© Leipziger Volkszeitung vom Mittwoch, 6. November 2002
Viele sportliche Träume im olympischen Zimmer


Wer schon immer mal in olympischen Träumen schwelgen wollte, der ist im Kosmos Hotel genau richtig. Dort gibt es nämlich seit Neuestem ein Olympia-Zimmer. Auf diese Idee kamen Hotel-Chefin Claudia Mende und Roland Regner, Dozent an der ehemaligen Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK). "Er ist an mich herangetreten, um ein Treffen der Absolventen von 1982 zu veranstalten", erklärt die Kosmos-Frau. "Bei den Vorbereitungen dafür sind wir dann auf den Gedanken mit dem Zimmer gekommen." Schließlich sind alle Räume in ihrem Hotel nach bestimmten Themen dekoriert. Nur ein sportliches Motto hatte bisher gefehlt.
"In einem Teil des Zimmers werden die Plakate aller Olympischen Spiele der Neuzeit hängen", so Claudia Mende. Natürlich handelt es sich nur um Kopien. "Die konnten wir über Roland Regner besorgen, der eine Postkartensammlung mit diesen Motiven besitzt." Die wurden dann einfach vergrößert. Zudem werden an einer Wand des Raumes alle 210 Leipziger Olympia-Medaillengewinner mit Namenszug, Sportart und Erfolg verewigt. Bei der Zusammenstellung halfen der Landessportbund Sachsen und das hiesige Sportmuseum. Das Ensemble wird durch eine Darstellung der Leipziger Bewerbung für 2012 komplettiert.
"Wenn man Olympia in Sachsen will, dann soll man es auch laut sagen", so Regner, der am Wochenende mit seinen Absolventen den Raum einweihte. "Das Zimmer im Kosmos-Hotel soll unseren Gästen zeigen, dass Leipzig eine Sportstadt mit langen und erfolgreichen Traditionen ist." Es kann für Festlichkeiten gemietet oder einfach nur zum Träumen gebucht werden.

November 2002
Ehemalige Sportstudenten trafen sich in Leipzig

Am 2. November trafen sich 20 Jahre nach ihrem erfolgreichen Studienabschluss ehemalige Studenten des Jahrganges 1978-82 der Deutschen Hochschule für Körperkultur (DHfK) in Leipzig. Die Veranstaltung begann mit einem zünftigen Fußballspiel in der Ernst Grube Halle. Vor etwa 100 fachkundigen Zuschauern gewannen die ehemaligen Spezialfachstudenten des Leichtathletikseminars gegen die Fußballer knapp mit 12:10 Toren. Parallel dazu fand ein Volleyballspiel statt. Für das anschließende Gruppenfoto wurde dann extra noch ein Teil der Zuschauertribüne entfaltet. Noch einer kleinen Besichtigungsrunde durch die Hallen der Sportfakultät gab es eine „ Vorlesung“ im Hörsaal Nord. Der Initiator des Treffens, Dr. Roland Regner – ehemaliger Student im Spezialfach Volleyball und heute Mitarbeiter am Institut für Angewandte Trainingswissenschaft begrüßte die anwesenden Absolventen und ehemalige Seminargruppenleiter und dankte allen Helfern, die zum Gelingen des Treffens beigetragen hatten. Dr. Christian Hartmann - ehemaliger Leiter der Seminargruppe G (Spielsportarten, Turnen und Wasserspringen) und heute Fachgebietsleiter Sportmotorik am Institut für allgemeine Bewegungs- und Trainingswissenschaft der sportwissenschaftlichen Fakultät der Universität Leipzig berichtet über das Beinahe-Ende, die Metamorphose und die Auferstehung des Sportstudiums in Leipzig. Besonders die Passagen über die Ereignisse im Zusammenhang mit der so genannten Abwicklung der DHfK stimmten viele sehr nachdenklich. Jedoch gibt die heute wieder auf über 500 angewachsene Bewerberzahl für ein Sportstudium in Leipzig Anlass für einen optimistischen Ausblick. Dies sollte auch ein wichtiges Argument bei der Auswahl der zukünftigen Olympiakandidatenstadt für Deutschland sein. In den anschließenden Gesprächen tauchte immer wieder der Gedanke auf, doch einmal zu erheben, wie viele der ehemaligen Sportstudenten noch in einem Beruf mit Bezug zum Sport arbeiten – so zählten doch zu den Gästen des Tages auch der Lauftrainer Thomas Springstein, die Bundestrainerin in der Rhythmischen Sportgymnastik, Carmen Weber und weitere ehemalige erfolgreiche Sportler. Als eher lustige Erinnerung an die Studienzeit wurde zum Abschluss einer der legendären, längst verschollen geglaubten DHfK-Faschingsfilme aufgeführt. In beinahe detektivischer Arbeit wurde nach langer erfolgloser Suche doch noch eine Kopie dieses historischen Streifens aufgetrieben. Am Abend wurde die Veranstaltung in der City, im Blauen Salon des Kosmos-Hotels fortgesetzt. Die Lokalität war geeignet, Erinnerungen an die Studienzeit wachrufen. Da es das ehemalige Hauptinternat am Waldplatz, den so genannten Altbau in der ursprünglichen Form nicht mehr gibt, wurde als Veranstaltungsort das traditionsreiche, allen Studenten bekannte und erinnerungsträchtige Kosmos-Haus gewählt.
Bei den Vorbereitungen kamen Organisator Dr. Roland Regner und Kosmos-Chefin Claudia Mende auf eine ganz besondere Idee. Man beschloss die bekannte Motto-Etage des Hotels (kein Zimmer gleicht dem anderen, jedes steht unter einem anderen Motto) um ein OLYMPIA- Zimmer zu erweitern.In Zusammenarbeit mit dem Landessportbund Sachsen und dem Sportmuseum Leipzig wurden alle Leipziger Olympia-Medaillen-Gewinner von Beginn der Olympischen Spiele bis heute, zusammen getragen. Auf einer Wand des Zimmers wird an sie mit Namenszug, Sportart und Erfolg erinnert. An einer weiteren Wand wird in Bildern eine historischer Abfolge der antiken und modernen Olympiageschichte gezeigt.  Die dritte Seite des Zimmers ist Leipziger Olympiabewerbung 2012 gewidmet. Am 2.11. weihten die „82er“ der DHfK das OLYMPIA-Zimmer, im Rahmen ihres Absolvententreffens ein. Es soll in Zukunft für alle Nicht-Leipziger unter ihnen als Bezugspunkt und Übernachtungsort dienen.
Als Zimmer des Kosmos-Hotels wird es aber natürlich weiterhin auch allen anderen Gästen des Hotels zur Verfügung stehen. Wenn man Olympia in Sachsen will – dann soll man es auch laut sagen. Das OLYMPIA-Zimmer im Kosmos-Haus soll unseren Gästen zeigen, dass Leipzig eine Sportstadt mit langen und erfolgreichen Traditionen ist und dass die ehemaligen Sportstudenten für Olympia in Sachsen sind.